von Gerrit
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23. Januar 2026
Am Donnerstagabend war es so weit. Gegen 18 Uhr verließen zwei Fahrzeuge die Edelsheimstraße 6. Unser Ziel: Clausthal. Unsere Mission: Die Volleyballwelt von unseren Skills überzeugen. Leider hatte die Welt andere Pläne. Wegen einer Totalsperrung kam zunächst nur eines der Autos an. Das zweite Team nutzte die Wartezeit für einer Waldwanderung. Nach etwa einer Stunde ging es dann weiter, sodass auch das zweite Auto um etwa 1:30 Uhr nachts ankam. Perfekter Start in ein Sportwochenende. Trotz etwas weniger Schlaf starteten wir am nächsten Morgen motiviert in den Tag. Nach dem Frühstück im Verbindungshaus ging es in die Sporthalle. Wir traten mit zwei Teams und insgesamt zwölf Spielerinnen und Spielern an. Team 1 legte direkt stark los. In der Gruppenphase wurden fast alle Spiele gewonnen. Nur eine Partie ging knapp verloren. Ein bitteres 8:9. Aber insgesamt war die Leistung sehr überzeugend. Team 2 hatte anfangs etwas Probleme, den richtigen Rhythmus zu finden. Die Lösung kam dann in Form einer revolutionären Taktik: Pro verlorenem Spiel gibt es „zwei bis vier Bier“ (H. K.). Diese Maßnahme zeigte erstaunlich schnell Wirkung. Mit vollem Einsatz und teilweise chaotisch wirkender Spielweise wurden die nächsten Spiele gewonnen. Das Wichtigste: Die Teammoral war auf Weltklasse-Niveau. Danach ging es in die K.-o.-Runde. Auch hier konnten sich beide Teams gut schlagen. Leider war die Turnierstruktur etwas… sagen wir: kreativ. Nicht ganz durchschaubar. Wir spielten einfach immer dann, wenn wir aufgerufen wurden. Am Ende landeten wir vermutlich auf Platz 12 und Platz 22 oder 28. Ganz sicher sind wir uns bis heute nicht. Nach einer leicht frustrierenden Diskussion mit „der Schnepfe“ ging es zurück in die Unterkunft. Dort warteten Pizza und die ersten Kaltgetränke. Eine sehr gute Entscheidung. Nach ein paar Spielen zum Aufwärmen ging es weiter ins Haus Barbara. Dort machten wir für einige Stunden die Tanzfläche unsicher. Irgendwann gingen nach und nach alle nach Hause. Am nächsten Morgen fuhren wir zurück Richtung Karlsruhe. Glücklich. Aber auch etwas müde. Naja, fast alle glücklich. Die Schnepfe sorgte noch für reichlich Gesprächsstoff. Bei weiterem Interesse: Sprecht uns einfach an. Dabei waren: Veilchen, Antin, Anki, Helena, Oaken, Kossay, Shy-Hulud, Kiezen, Hammér, Flummi, Cinderella und Gerrit.